Geliebt und niemals vergessen… Vögel, die nicht mehr unter uns sind

← Zurück zu „Was bisher geschah“

Mai 2026.

Ich lasse gerade die vergangenen Jahre Revue passieren.

Nächstes Jahr feiern wir unser 20-jähriges Vogelpensionsjubiläum.

Was haben wir nicht alles erlebt in diesen 19 Jahren!

So viele verschiedene Vögel kennengelernt, und so viele unterschiedliche Menschen. Einige der Menschen wurden zu Freunden und sind es bis heute.

Andere streiften nur kurz unser Leben.

An die Vögel kann ich mich alle erinnern. Viele kommen auch heute noch zu uns in den Urlaub, sind mit uns älter geworden. Man kennt sich, man freut sich. Auch die Vögel untereinander kennen sich teilweise, weil sie zu ähnlichen Urlaubszeiten zusammen hier sind.

Einige der Urlaubsvögel haben uns während der langen Zeit inzwischen verlassen. Unvergessen in der Erinnerung der Besitzer, habe auch ich alle in liebevoller Erinnerung.

Von manchem sind Gegenstände geblieben, die immer wieder ein trauriges Lächeln bei mir hervorzaubern. So habe ich von einer Amazone den Käfig und die Spielsachen übernommen. Jedes Mal, wenn ich die Sachen für neue Pflegevögel desinfiziere, denke ich an Carlos.

Das Lieblingsspielzeug von Pennantsittich Hugo, der viele Jahre unser treuer und immer lebenslustiger Gast war, der alle aufheiterte, hängt in unserem Garten und ziert das Grab von Graupapageiendame Aua. Beide Vögel kannten sich gut und gehörten quasi zur Familie. Beide sind kurz nacheinander verstorben. Aua hat ein wunderschön geschmücktes Grab in unserem Garten, wo es singt und pfeift und die Wildvögel herumhüpfen.

Sie alle werde ich niemals vergessen:

Amazonen: Jogi, Timmy, Carlos, Freddy

Graupapageien: Flo, Carlos, Aua, Käpt’n

Sittiche und andere Papageien: Pennantsittich Hugo, Ziegensittich Lilly, Nymphensittiche Toc und Kyra, Mohrenkopfpapagei Hieronymus, Rüppelspapagei Pedro, Edelpapagei Robby, Wellensittich Mawis.

Auch Blaustirnamazonen China und Klärchen, die nun woanders wohnen, bleiben in liebevoller Erinnerung. Und die Gelbhaubenkakadus Schorschle und Ronny, genauso wie die Mülleramazone Bibi.

Schön, so viele tolle Tiere kennengelernt zu haben. Schön, einen so tollen Beruf zu haben! Und schön, dadurch auch menschliche Freunde gewonnen zu haben.

Wenn alle so erfüllt von ihrem Job wären, gäbe es wohl Hunderte Vogelpensionen.

← Zurück zu „Was bisher geschah“